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Venenleiden - ULCUS CRURIS (Offenes Bein)

Der medizinische Begriff Ulcus cruris (...) bezeichnet (…) ein Geschwür am Unterschenkel; eine offene, meistens nässende Wunde, welche über lange Zeit nicht abheilt. Umgangssprachlich wird es auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Betroffen sind meistens ältere Menschen, denen verschiedene Grunderkrankungen zu schaffen machen. (Quelle: Wikipedia)

Nur selten sind Menschen unter 45 Jahren von dieser Form des Venenleidens betroffen. Laut Schätzungen zufolge leiden etwa 2% aller über 80-jährigen Menschen an einem offenen Bein.

Ulcus Cruris (Offenes Bein) - Symptome

Von einem offenen Bein, Beingeschwür oder einer Ulcus Cruris spricht man dann, wenn am Unterschenkel oder am Fuß, vor allem im Knöchelbereich, das Gewebe derart stark beschädigt ist, dass Zellen absterben und sich ein Geschwür bildet.

Die Geschwüre erscheinen wie flache Krater, welche offene Haut zum Vorschein bringen. Meist sind die Wunden nässend und heilen nur sehr schnell ab (i.d.R. länger als 6 Wochen). Ulcus Cruris können sich in Größe, Farbe sowie Tiefe unterscheiden.

Betroffene klagen oft über weitere Symptome, die sowohl vor Entstehung des offenen Beines auftreten als auch nach Auftreten der Krankheit weiterbestehen können. Dies sind u.a.:

  • Geschwollene Beine und/oder Knöchel
  • Hautverfärbungen an den betroffenen Stellen
  • Hautverhärtungen herum der Ulcus Cruris
  • Beinschmerzen
  • Schwere Beine
  • Jucken, Kribbeln in den Beinen

Ulcus Cruris (Offenes Bein) - Ursachen

Eine Ulcus Cruris ist i.d.R. auf eine von drei Ursachen zurück zu führen:

  1. Venöse Insuffizienz
  2. Arterielle Durchblutungsstörungen
  3. Diabetes Mellitus

In mehr als 75% der Fälle ist jedoch die Erkrankung an einem Offenen Bein auf eine Venenschwäche zurück zu führen.

Aufgrund einer Störung des venösen Blutkreislaufes, z.B. durch defekte Venenklappen, staut sich das Blut in den Venen (siehe auch Venenleiden - Ursachen). Durch die Blutstauung steigt der Druck in der Vene - Flüssigkeit wird in das umliegende Gewebe gedrückt. Die Flüssigkeit wiederum führt zu Schwellungen und dazu, dass die Haut dünner wird und sich entzündet. Folge: das Gewebe kann nicht mehr ausreichend versorgt werden, die Zellen sterben schließlich ab und es entsteht in den schwerwiegendsten Fällen ein Beingeschwür (Ulcus Cruris).

Weitere Risikofaktoren können außerdem zur Entstehung eines Offenen Beines beitragen, u.a.

  • Bewegungsmangel
  • Vorausgehende Venenthrombose
  • Vorausgehende Verletzungen am Bein
  • Genetische Vererbung einer Blutgerinnungsstörung
  • Übergewicht
  • Hohes Lebensalter

Ulcus Cruris (Offenes Bein) - Diagnose

Bei Auftreten ein oder mehrerer Symptome sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird anhand der Anzeichen sowie einer fachärztlichen Untersuchung des Beines eine Diagnose stellen können.

Ulcus Cruris (Offenes Bein) - Behandlung

Für die Behandlung des Ulcus cruris ist eine intensive Wundbehandlung notwendig (desinfizierende Bäder, Antibiotika-Salben, Entfernung des abgestorbenen Gewebes, spezielle Wundverbände, etc.). Bitte besprechen Sie die individuelle Therapieform mit Ihrem Arzt.

Vorbeugend wirken allgemeine Maßnahmen bei Venenschwäche (wie Venengymnastik, viel Bewegung, Hochlagern der Beine, etc.) sowie rezeptfreie Medikamente zur Venenstärkung.




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