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Venenleiden - THROMBOSE / ÖDEM

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose der Venen (Phlebothrombose) speziell der tiefen Beinvenen (Tiefe Venenthrombose - TVT) gemeint. (Quelle: Wikipedia)

Die tiefe Venen-Thrombose bezieht sich auf ein Blutgerinnsel in einer der tiefen Venen der Beine, der Hüfte oder des Beckens. Ein Blutgerinnsel blockiert den Blutkreislauf in einer dieser Venen und unterbindet somit den Rückfluss des Blutes zum Herzen. Diese Beeinträchtigung kann zu Schmerzen, Schwellungen oder Wärme im betroffenen Bein führen. Außerdem können Blutgerinnsel in den Venen schmerzhafte Venenentzündungen auslösen, auch Thrombophlebitis genannt.

In schwerwiegenden Fällen kann die Thrombose sogar zu einer Lungenembolie führen. Dies kann geschehen, wenn sich Teile des Blutgerinnsels lösen, mit dem Blut in den Lungenkreislauf transportiert werden und dort Blutgefäße verstopfen. Mögliche Folgen sind u.a. Atemnot, Brustschmerzen und in seltenen Fällen kann die Lungenembolie sogar zum Tod des Betroffenen führen.

In den USA leiden etwa zwei Millionen Menschen unter der tiefen Venenthrombose, wobei die meisten Betroffenen die Altersgrenze von 40 Jahren überschritten haben. Laut Statistiken sterben jährlich mindestens 650.000 Menschen in den USA an Lungenembolie.

Lesen Sie hierzu auch: So können Sie eine Thrombose vorbeugen.

Tiefe Venenthrombose - Ursachen

Im wesentlichen kann die Entstehung der Thrombose in den tiefen Beinvenen auf drei Ursachen zurückgeführt werden. Diese sind:

  1. Beschädigung der Innenseite der Venenwand aufgrund eines Traumas oder anderer Einflüsse
  2. Zirkulationsstörungen des Blutflusses (verlangsamter Blutfluss, teilweise blockierter Blutfluss, vollständige Blutstauung)
  3. Hyperkoagulabilität: Neigung zu einer erhöhten Gerinnbarkeit des Blutes aufgrund einer veränderten Blutzusammensetzung

Außerdem können weitere Risikofaktoren zur Entstehung einer Thrombose beitragen, u.a.

  • Langes Sitzen, z.B. Langstreckenflug
  • Bettlägerigkeit über einen langen Zeitraum, z.B. nach einer Operation
  • Vorausgehende Operationen, vor allem am Herzen
  • Vorausgehende Verletzungen am Unterkörper
  • Vorausgehende Venenthrombose
  • Genetische Vererbung einer Blutgerinnungsstörung
  • Hohes Lebensalter
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Flüssigkeitsmangel
  • Herzattacken / Herzschwäche
  • Schwangerschaft
  • Aufenthalte über 4000m ü.M.
  • Hormontherapien / Einnahme der Antibabypille
  • Krebserkrankungen
  • uvm.

Tiefe Venenthrombose - Symptome

In manchen Fällen bleibt die Thrombose ganz verborgen und der Betroffene weiß überhaupt nichts von seiner Krankheit. Leidet man häufig unter Beinschmerzen oder Schwellungen an den Beinen, sollte daher auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um eine eventuelle Thrombose frühzeitig zu erkennen.

Fühlbare und sichtbare Anzeichen einer Thrombose sind u.a.:

  • Schwellungen
  • Beinschmerzen (Spannungsgefühl, Druckschmerz)
  • Wadenschmerzen, vor allem beim Beugen des Fußes
  • Rötungen
  • Wärmegefühl
  • Wadenkrämpfe, vor allem nachts
  • Bläuliche oder weißliche Hautverfärbungen

Tiefe Venenthrombose - Diagnose

Thrombosen lassen sich u.a. mit Hilfe spezieller Blutanalysen, Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen feststellen. Beim kleinsten Verdacht sollte dies mit dem behandelnden Arzt besprochen und mögliche Therapien beschlossen werden.
Therapien umfassen u.a. die Kompressionsbehandlung, die Behandlung mit Heparin oder operative Maßnahmen. Vorbeugend wirkt vor allem viel Bewegung, Hochlagern der Beine sowie rezeptfreie Medikamente.

Venöse Ödeme - Spätfolgen einer tiefen Venenthrombose

Ödeme sind Wassereinlagerungen im Körpergewebe, d.h. das sich Flüssigkeiten im Gewebe ansammeln und Schwellungen entstehen lassen. Ursachen solcher Ödeme ist u.a. die tiefe Venenthrombose. Entstehen Ödeme als Folge einer Venenerkrankung spricht man auch von venösen Ödemen. Durch den Blutstau in den Venen und dem damit verbundenen erhöhten Druck wird Flüssigkeit aus den Gefäßen in das umliegende Gewebe gedrückt. Das Lymphsystem ist bald nicht mehr in der Lage, die anfallende Flüssigkeit abzutransportieren, die Beine schwellen an. Anzeichen solcher Ödeme sind neben den sichtbaren Schwellungen ebenfalls schwere und schmerzende Beine.




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