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Venenleiden - SELBSTHILFE / ALLTAGSTIPPS

Venenleiden ist in den meisten Fällen auf eine erblich bedingte Schwäche des Bindegewebes zurück zu führen. Haben schon die Eltern oder Großeltern unter Venenproblemen gelitten, sollte man auf jeden Fall vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um das Risiko einer schwerwiegenden Venenerkrankung so weit wie möglich zu verringern.

Zur Vorbeugung von Venenleiden zählt in erster Linie viel Bewegung, vor allem Walken, Schwimmen und Radfahren, am besten täglich. Auch Venengymnastik, vor allem am Abend, kalte Wadengüsse sowie regelmäßiges Beine-Hoch-Legen können gezielt die Venenfunktion unterstützen.

Eine detaillierte Liste mit vorbeugenden Maßnahmen gegen Venenleiden finden Sie auch auf unserer Seite Venenleiden - Vorbeugung.

Macht sich das Venenleiden bereits bemerkbar, d.h. der Betroffene leidet bereits unter schweren Beinen, nächtlichen Wadenkrämpfen, Kribbeln, Jucken und/oder Spannungsgefühl, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, um eine genaue Therapie zu besprechen.

Bereits bestehende Venenerkrankungen wie z.B. Krampfadern können durch die genannten vorbeugenden Maßnahmen leider nicht mehr beseitigt werden. In vielen Fällen können sie jedoch dabei helfen, die geschwächte Venenfunktion zu unterstützen und damit Beschwerden zu lindern. Neben viel und regelmäßiger Bewegung, können u.a. Venengymnastik, Kompressionsbehandlung sowie pflanzliche Venenmittel gezielt von außen die mangelnde Festigkeit des Bindegewebes unterstützen.

Venengymnastik

Venen können durch die richtige Gymnastik gezielt unterstützt werden. Durch gleichmäßiges Anspannen und Loslassen der Oberschenkel- bzw. Wadenmuskeln wird der Blutfluss in den Waden angekurbelt. Dies geschieht dadurch, dass die Venen durch die Übungen zusammengepresst werden wodurch wiederum den Venen dabei geholfen wird das Blut richtig Herz zu pumpen.

Venengymnastik kann sowohl immer mal wieder zwischendurch angewendet werden, als auch regelmäßig zu einer festen Uhrzeit, am besten täglich. Venenübungen sind u.a. „Auf-der-Stelle-Gehen“, Kniebeugen, „Radfahren auf dem Rücken liegend“, Gehen auf den Fersen und Fußballen im Wechsel, u.v.m.

Tolle kostenlose Übungen zur Venengymnastik erhalten Sie auf der Internetseite der Deutschen Venenliga e.V.

Kompressionsbehandlung

Kompressionsstrümpfe sind speziell angefertigte Strümpfe, welche so konzipiert sind, dass die Venen in den Beinen konstant in einer bestimmten Weise zusammendrückt werden, dass die geschwächten Venen in ihrer Funktion unterstützt werden. Sie sind i.d.R. am Knöchel am engsten und werden nach oben weiter, so dass der Blutfluss zum Herzen positiv angeregt wird und das Blut schneller abfließen kann.

Eine Kompressionsbehandlung kann dadurch Schmerzen, Unbehagen sowie Schwellungen in den Beinen vermindern, die durch eine Venenschwäche hervorgerufen werden. Es ist jedoch noch nicht erwiesen, dass Kompressionsstrümpfe das Fortschreiten bzw. die Entstehung von Krampfadern verhindern können.

Weitere Informationen zu Kompressionsstrümpfen erhalten Sie auf Venenleiden - Kompressionsstrümpfe

Pflanzliche Venenmittel

Venenmittel sind sowohl in Kapsel und Tablettenform als auch in Form von Cremes und Salben rezeptfrei erhältlich. Sie haben in erster Linie die Aufgabe, die Durchblutung anzuregen und Schwellungen zu mindern, um dadurch die Venenfunktion zu unterstützen. Die genaue Wirkung wurde jedoch noch nicht nachgewiesen.
Die bekanntesten pflanzlichen Wirkstoffe, welche bei Venenmittel zum Einsatz kommen sind u.a. Rosskastanienextrakt (Aescin), Troxerutin, Rutosiden, Tannin, Heparin und Latschenkiefer.

Eine Liste von pflanzlichen Venenmitteln finden Sie hier: Venenleiden - Rezeptfreie Medikamente

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