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KOMPRESSIONSSTRÜMPFE (Stützstrümpfe)

Kompressionsstrümpfe sind speziell angefertigte Strümpfe, welche so konzipiert sind, dass die Venen in den Beinen konstant in einer bestimmten Weise zusammendrückt werden, dass die geschwächten Venen in ihrer Funktion unterstützt werden. Sie sind i.d.R. am Knöchel am engsten und werden nach oben weiter, so dass der Blutfluss zum Herzen positiv angeregt wird und das Blut schneller abfließen kann.

Eine Kompressionsbehandlung kann Schmerzen, Unbehagen sowie Schwellungen in den Beinen vermindern, die durch eine Venenschwäche hervorgerufen werden. Es ist jedoch noch nicht erwiesen, dass Kompressionsstrümpfe das Fortschreiten bzw. die Entstehung von Krampfadern verhindern können.


Kompressionsstrümpfe - Klassen

Kompressionsstrümpfe sind im Handel sowohl in verschiedenen Längen - von Kniestrümpfen bis hin zu Strumpfhosen, sowie in unterschiedlichen Klassen erhältlich, welche den Grad der Festigkeit bzw. des Drucks angeben.

Die meisten Betroffenen tragen Kompressionsstrümpfe der Klasse 1, welche oft auch als Stützstrümpfe bezeichnet werden. Sie werden hauptsächlich von Menschen getragen, die beruflich viel Stehen müssen sowie zur Vorbeugung von Venenerkrankungen wie Krampfadern oder Thrombosen.
Die Kompressionsklasse 2 dient zur Therapie von Krampfadern und zur Nachversorgung bei Venenoperationen. Die Klassen 3 und 4 können bei sehr schweren Venenleiden verschrieben werden.

Bekannte Hersteller von Kompressionstrümpfen sind u.a. Mediven, Juzo, Sigvaris und Varisan.


Kompressionsstrümpfe - Anpassung

Es ist äußerst wichtig, dass die Kompressionsstrümpfe individuell angepasst werden, damit sie die geschwächten Venen optimal unterstützen können. Die Anpassung geschieht im Normalfall vom Arzt oder Apotheker. Dieser misst an mehreren Stellen an der Wade und dem Fuß, um genau die richtige Größe der Strümpfe zu ermitteln. Leidet der Betroffene oft unter geschwollenen Beinen, dann sollte die Messung am besten am Morgen statt finden, da Schwellungen i.d.R. kurz nach dem Aufstehen am geringsten sind.


Kompressionsstrümpfe - Anwendung

Kompressionsstrümpfe sollten direkt am Morgen vor dem Aufstehen angezogen und abends vor dem zu Bett gehen ausgezogen werden. Sollte die Haut vom Tragen gereizt oder trocken sein, kann über Nacht eine Pflegecreme aufgetragen werden. Auch im Sommer, wenn das Tragen der Strümpfe unangenehm und lästig erscheint, sollte nicht darauf verzichtet werden.

Kompressionsstrümpfe sollten alle drei bis sechs Monate ausgetauscht werden, um sicher zu stellen, dass sie die Venenfunktion optimal unterstützen.
Außerdem empfiehlt es sich, sich ein Ersatzpaar verschreiben zu lassen, welches dann zum Einsatz kommt, wenn das andere Paar in der Wäsche ist. Kompressionsstrümpfe sollten übrigens immer mit der Hand in lauwarmen Wasser gewaschen und nicht in der Sonne getrocknet werden.

Die Kosten für verschriebene Kompressionsstrümpfe werden i.d.R. von den Krankenkassen übernommen.

 



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